Statement ZTB Tanzraum Berlin, December 2024

We are shocked and disappointed by politicians’ current decision to cut Berlin’s cultural budget by 13%. This demonstrates the complete lack of understanding of Berlin’s unique, diverse and inclusive art scene and what it has to offer to the city. All the protests over the last few weeks – the two big demonstrations ZTB contributed in organizing – seemingly failed to make an impact on the politicians. The senator for culture is tacitly looking away, allowing the independent scene to be dismantled.
The uncertainty – the question as to whether or not promised funding will be paid in 2025 – is blocking our work. The situation is dramatic, as never before. Nevertheless, instead of falling into a sense of desperation, let’s continue to gather together, protest and most importantly: stand together in solidarity. We artists demand immediate support from all funded structures, as it is well known, nothing of what Berlin is today could exist without us.

ZTB Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. Board – Julia Barrette-Laperrière, Armin Hokmi, Martha Hincapié Charry, Günther Wilhelm, Jasmin İhraç

Get labelled: Parents in Theaters!

Get labelled: Parents in Theaters!

Seit 1. Juli erarbeitet die Ag Tanz und Elternschaft des ZTB in mehreren Labs und im Austausch mit weiteren Künstler*innen, Netzwerken und Initiativen und in Zusammenarbeit mit drei Berliner Spielstätten Kriterien und best-practice Modelle, die es tanz-/kunstinteressierten Eltern ermöglichen als Publikum zu partizipieren. Dabei werden u.a. auch Formate, die während der Pandemie seit 2020 entstanden sind, evaluiert. Die Ag entwickelt daraus einen Kids-Rider und ein Familienfreundlichkeits-Label. Die Ergebnisse des geförderten Artist Labs werden u.a. am 20./21. Oktober beim Treffen der Bundesweiten Artist Labs B.A.L.L. auf Kampnagel in Hamburg vorgestellt.
Die Bundesweiten Artist Labs sind eine Maßnahme des Fonds Darstellende Künste, finanziert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Mehr Info zur Ag Tanz und Elternschaft: https://tanz-und-elternschaft.de/

 

Umfrage (geschlossen)Tanzvermittlungszentrum Berlin

Die Steuerungsgruppe des Berliner Tanzvermittlungszentrums (Nora Amin, Elena Basteri, Janne Gregor, Gabriele Reuter) möchte Sie einladen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.

Im Rahmen der Konzeptionsphase des künftigen Berliner Tanzvermittlung Zentrums wollen wir Informationen, Meinungen, Erfahrungen und Wünsche sammeln, um gemeinsam das Konzept des Zentrums zu gestalten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit (circa 15 Minuten) nehmen, um uns Ihren Input zu geben und diese Einladung auch an potentielle Interessenten weitersenden könnten.

 

Die Umfrage wurde von der Soziologin Melisa Bel Adasme entworfen und vom begleitenden Team der Konzeptionsphase (Angela Alves, Elisa Ricci, Joy Christine Ritter, Sven Seeger and Teo Vlad) mitgestaltet.

Wir hoffen, alle Beiträge bis zum 3. März einsammeln zu können.
Dies ist nur ein erster Schritt auf dem Weg einer längeren partizipativen Zusammenarbeit. Los geht’s!

Aktive AGs

Du bist ZTB Mitglied und hast Lust / Interesse an einer der AGs aktiv mitzuwirken? Schreib uns eine Email an: vorstand(at)ztberlin.de  Einige der AGs sind auch für Nicht-Mitglieder offen. Fragt einfach nach bei Interesse.

Übersicht AGs

AG Decolonize / Dance

Decolonize / Dance ist eine Arbeitsgruppe, die 2024 gegründet wurde, um repressiven Entwicklungen in Deutschland im Kontext Palästina / Israel entgegenzutreten. Als Tanzschaffende verurteilen wir den Genozid in Gaza und reflektieren kritisch, wie sich das Tanzfeld in Berlin in dieser Zeit verändert hat.

Unsere Aktivitäten als AG Decolonize / Dance thematisieren das sich verschärfende Klima der Angst und der kulturellen Zensur in Deutschland und zeigen auf, wie unsere Arbeit als Tanzkünstler*innen mit der aktuellen politischen Realität sowohl in Berlin als auch international verflochten ist.

Kontakt: ztbagdd@proton.me

AG Tanzförderung

Impuls für die Gründung der AG Tanzförderung waren die Jury-Entscheidungen vom Jahr 2023, bei der zahlreiche etablierte Tanzkünstler*innen und Gruppen aus der Basis- und Konzeptförderung gefallen und damit in eine existenzbedrohende Lage geraten sind. Wieder einmal offenbarte sich die prekäre Natur des Fördersystems für Tanz in Berlin. Die AG hat sich mit dem Ziel gegründet, das Berliner Fördersystem zu reformieren und eine strukturbildende, nachhaltige als auch generationenübergreifende Förderung für die professionelle Tanzsparte in Berlin zu etablieren. Erste Schritte waren die Kampagne „Kahlschlag für den Tanz in Berlin?“, in der über 500 Unterschriften gesammelt wurden. Diese Kampagne wurde bei der Eröffnung der Tanznacht 2023 an den Kultursenator Joe Chialo überreicht. Es fanden zwei Diskussions-Treffen am 28.02.2023 mit Kulturschaffenden aus der Tanzszene und den Politikern Daniel Wesener und Daniela Billig/GRÜNE FRAKTION und zusätzlich am 29.02.2023 mit Dr. Robbin Juhnke/CDU statt. Die AG Tanzförderung arbeitet in Workshops an Möglichkeiten zur Strukturverbesserung des Berliner Tanzfördersystems und möchte ihre Ideen mit der Tanzszene und den Verantwortlichen der Kulturpolitik diskutieren.

Mitglieder der AGs sind: Christina Ciupke, Tanzcompagnie Rubato – Dieter Baumann & Jutta Hell, Tanzkollektiv Grupo Oito –  (Ricardo de Paula, Caroline Alves, Laura Alonso, Martina Garbelli, Cintia Rangel, Natalie Riedelsheimer, Miro Wallner), Public in Private – Jasna L. Vinovrški, Clément Layes, Kat Válastur , WILHELM GROENER – Günther Wilhelm & Mariola Groener, July Weber, Eva Meyer-Keller, Sergiu Matis, Eszter Salomon. Die AG Tanzförderung arbeitet intensiv zusammen mit seinen Unterstützerinnen und Unterstützern: Heike Albrecht, Alexandra Wellensiek, Christoph Winkler und Renate Graziadei.

Kontakt: agtanzfoerderungberlin@gmail.com

AG Arbeitskultur /AG Work Culture

……. wurde 2021 von Kasia Wolinska (ZTB e.V.) und Mateusz Szymanowka (Sophienseale) initiiert, um Diskussionen über die Kultur der Arbeit innerhalb der Berliner Tanzszene zu ermöglichen und Instrumente und Aktivitäten zu entwickeln, die letztendlich zu einer Verbesserung unserer Arbeitsweise führen sollen. Rund 20 TeilnehmerInnen und Freiwillige – TänzerInnen, ChoreografInnen, ProduzentInnen, DramaturgInnen, KuratorInnen und AktivistInnen – haben sich im Rahmen regelmäßiger Treffen das ganze Jahr über zusammengefunden, um die bestehenden und (möglichen) zukünftigen Arbeitsstrukturen und die sich daraus ergebenden Beziehungen zu untersuchen. Im Jahr 2022 will die Gruppe Leitlinien für den Berliner freien Tanz entwickeln, die dann der Community vorgestellt und weiter beraten werden sollen. Das grundlegende Ziel dieser Arbeit ist es, gute Praktiken innerhalb der Arbeitsumgebungen zu unterstützen, zu fördern und zu normalisieren – und dabei Probleme von Gewalt, (Selbst-)Ausbeutung, Erschöpfung und Ungleichheit innerhalb der Szene anzugehen.

AG Tanz und Elternschaft

…… ist ein Zusammenschluss und eine Initiative von Tanzschaffenden, mit dem Ziel die Arbeitsbedingungen Tanzschaffender in Elternschaft zu verbessern. Die AG arbeitet selbstorganisiert und ehrenamtlich. Seit November 2020 trifft sich die AG einmal monatlich online. Im gemeinsamen Austausch benennen und analysieren wir bestehende Defizite, Benachteiligungen und vorhandene Barrieren für Tanzschaffende in Elternschaft – in der Tanzszene und im Fördersystem – und entwickeln konkrete Lösungsvorschläge und -ansätze, wie diese behoben werden können. Regelmäßig laden wir spartenübergreifend Gäste aus der Szene und der Kulturpolitik ein und knüpfen neue Netzwerke mit weiteren Akteur*innen und Aktivist*innen.

AG Besetzung (Stand: April 2023):

Claudia Garbe, Janne Gregor, Jenny Haack, Anja Kolmanics, Heike Kuhlmann, Diana Thielen, Jasna Layes Vinovrski, Saskia Oidtmann, Linda Scholz, Steffi Sembdner, Maria Walser, Isabel Mohn, Johanne Timm

frühere AGs 2020 / 2021

17. Nov. / 18:00 ZTB Jubiläums AG
weitere Termine tba

18. Nov./ 18:00 Tanzförderung AG
weiterer Termine: Di 15.12.2020, Mi 13. Januar 2021

19. Nov./ 12:00 Tanz und Elternschaft AG
weitere Termine:  Do 17.12. 2020, Do 14.01.2021, Do 18.02.21, Do 18.03.21

7. Dez. / 17:30 Vereinsstruktur/ Ehrenamt AG
weitere Termine tba

Sicherung der Freien Kunstszene in Zeiten von Corona

ZTB e.V., Brief vom 15. März, 2020

Lieber Herr Lederer, lieber Herr Wöhlert, liebe Frau Köhncke,

Wir begrüßen sehr und sind dankbar, dass Sie die aktuelle, schwierige Lage der Kunst- und Kulturschaffenden öffentlich angesprochen haben.
Auf breiter Ebene brechen für Künstler*innen aller Sparten eingeplante Honorare und damit lebensnotwendige Einnahmequellen weg.
Auch viele der Tanzkünstler*innen und Tanzschaffenden in Berlin müssen mit Honorarausfällen aufgrund abgesagter Aufführungen im In- und Ausland und Projektverschiebungen auf unbestimmte Zeit kämpfen. Ein Großteil dieser Menschen hat keine Rücklagen, um die nächsten Monate zu überbrücken. Um das kulturelle Leben der Stadt in und auch nach der Krise zu sichern, bitten wir Sie, zügig zu handeln und dabei die Bedürfnisse und Arbeitsumstände von in prekären Arbeitsverhältnissen arbeitenden Künstler*innen bei Ihren Maßnahmen zur Abfederung der Folgen der Corona-Epidemie im Blick zu haben!

Dringend notwendig ist die kurzfristige Einrichtung eines Notfallfonds für freischaffende Künstler*innen aller Sparten, sowie ein kulanter, unbürokratischer Umgang mit laufenden Projektmitteln, Förderrichtlinien und Auszahlungs- und Abrechnungsmodalitäten.

Ein Notfallfonds für Notfallsituationen bei Projekt- und Aufführungsausfällen (sowohl im In- wie Ausland) sollte unbürokratisch und auf nicht rückzahlbare Soforthilfen ausgerichtet sein, um der spezifischen Situation und Abhängigkeiten freier Künstler*innen und damit verbundener Berufsfelder (wie freie Techniker*innen, Produktionsleiter*innen, Dramaturg*innen etc.) gerecht zu werden.

Umgang mit laufenden Projektmitteln:
– Auszahlung bewilligter Fördermittel in voller Höhe unabhängig von geplanten Proben und Aufführungen; z.B. auch für Proberaummieten, da sonst die Anbieter*innen in Insolvenz gehen würden
– Vorgezogene Auszahlung von Projektgeldern, um absehbare Härtefälle abzumildern
(siehe z.B. aktuelle Presseinformation 13.03.2020, Kulturdezernat Frankfurt <Weblink zur Presseinformation Kulturdezernat Frankfurt>)
– Verpflichtende Aufführungsanzahl grundsätzlich reduzieren, um ausfallende Vorstellungen nachholen zu können
– Anerkennung von Kosten, die durch Stornierungen entstanden sind
– Unkomplizierte Verschiebungen in das nächste Jahr ermöglichen
– Abdeckung von Mehrkosten, die durch eine zeitliche Verschiebung von Projekten entstehen

Wir hoffen die schwierige Situation gemeinsam durchzustehen.

Freundliche Grüße,

Cilgia Gadola, Barbara Greiner, Jenny Haack, Moritz Majce, Kareth Schaffer, Kasia Wolinska

Vorstand Zeitgenössischer Tanz Berlin e. V.

ZTB Tanz Party

Sa, 14. Dezember 2019

Es ist Zeit für die DANCE Party! Wir laden Euch zu unserer #dance4millions-Kampagnen-Abschluss Party ein. Wir teilen die aktuellen Ergebnisse der letzten Monate mit und erzählen, was es Neues für das Jahr 2020 gibt.

Aber vor allem wollen wir uns einfach mit Euch  treffen, gemeinsam was trinken und tanzen. Alle Arten von Partygängern und Nicht-Partygängern sind willkommen. Kommt und sagt hallo, bleibt auf einen Toast, tanzt, bis wir schließen. Freier Eintritt.

Wo: Kule, Auguststr.10, 10117 Berlin

19.00 – 20.30 Uhr Warm-Up von Ollyollyoxfordfreak
21.00 – 23.00 Uhr offenes Mikrofon
23 Uhr – 1 Uhr Party-DJ-Set
+ VJing von Andreas Thorstensson
(weitere Informationen folgen in Kürze)