Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 15. Juli 2025 von 18 bis 20.30 Uhr im Heizhaus der Uferstudios statt.
Bitte meldet Euch per Mail an, ob ihr dabei sein werdet. Es wird unter anderem ein neuer Vorstand gewählt.

»Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V.« vertritt die Interessen der im Kontext Tanz, Choreographie und Performance tätigen Akteur*innen, Künstler*innen, Choreograph*innen, Tänzer*innen, Tanzkompanien und Institutionen in Berlin.
Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 15. Juli 2025 von 18 bis 20.30 Uhr im Heizhaus der Uferstudios statt.
Bitte meldet Euch per Mail an, ob ihr dabei sein werdet. Es wird unter anderem ein neuer Vorstand gewählt.
Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Montag, den 27. Januar 2025, von 18 bis 20.30 Uhr im Studio 4 der Tanzfabrik in den UFER_STUDIOS statt
Zur Information teilen wir hier den aktuellen Stand der Kürzungen (s. unten). (10.1.25)

Die aktuellen Haushaltskürzungen bedrohen die Existenz, die kontinuierliche Arbeit und die Zukunftsperspektiven der freiberuflichen Zeitgenössischer Tanz/ Performance- Künstler*innen und Akteur*innen Berlins, ihre Infrastrukturen und ihre Spielstätten. Mit dem Freelance Dance Ensemble Berlin wollen wir Sichtbarkeit für Expertise, lokale und internationale Relevanz und Vernetzung der dynamischen Performing Arts-Landschaft in Berlin schaffen.
Jeder Projektantrag erfordert eine zeitintensive Vorbereitung, die eine Gestaltung komplexer Zeit- und Budgetpläne und die sorgfältige Zusammenstellung von künstlerischen Teams beinhaltet. In der letzten Förderrunde wurden nur ca.9% der Anträge zur Einzelprojektförderung positiv entschieden. Bedingungen und Höhe der Fördermittel werden dem qualitativen und kreativen Potenzial der international geachteten Berliner Zeitgenössischer Tanz/ Performance-Kunst nicht gerecht. Laut
Systemcheck BFDK 2021-23/TanzAgenda24 sind 92% der Tanzschaffenden
soloselbständig und haben mindestens einmal im Lebensverlauf ein
Jahreseinkommen von 12.231,00€.
Wir fordern eine Umstrukturierung des Berliner Fördersystems im Dialog mit der Gemeinschaft der in dem Bereich Zeitgenössischer Tanz/ Performance arbeitenden Akteur*innen: Statt kopfloser Kürzungen, die den erreichten Fortschritt und die Errungenschaften der Szene zunichtemachen, fordern wir ein zukunftsweisendes Update, eine gemeinsam erarbeitete Strategie, die eine generative und nachhaltige Zukunft fördert.
Neben der Rückgängigmachung der Kürzungen fordern wir außerdem verbesserte Arbeitsbedingungen:
● Bessere (oder: angepasste Bestimmungen zur) sozialversicherungsrechtliche
Absicherung
● Vereinfachte Regelungen beim Arbeitsmarktzugang für ausländische
Künstler*innen
● Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder Arbeitsunfällen ab Tag 1 sowie ein der
komplexen Erwerbsrealität angepassten Zugang zu Arbeitslosenversicherung
● adäquat formulierte Altersvorsorge auch bei wechselnden
Arbeitsverhältnissen.e
● ein Bekenntnis des Berliner Senats zur Schaffung nachhaltiger
Arbeitsbedingungen für die freie Szene und zur Professionalisierung der
Infrastrukturen für selbständige Berliner Künstler*innen
Die geplanten Kürzungen und ihre unilaterale Umsetzung – ohne Rücksprache mit den am meisten Betroffenen – sind in unseren Augen nicht nur ein Symptom für die Ignoranz und Unkenntnis gegenüber unseren ohnehin schon prekären Arbeitsbedingungen, sondern auch ein Beleg für das fehlende Verständnis der komplexen Strukturen, die unserer Arbeit zugrunde liegen. Diese Strukturen sind die Grundlage für unsere oft interdisziplinären, kollaborativen und hoch engagierten, politischen und sozialen, performativen Praktiken.
Hiermit laden wir den Berliner Kultursenator und andere maßgebende
Politiker*innen dazu ein, in einen Dialog mit uns zu treten, um ein tieferes
Verständnis dafür zu erlangen, wie wir arbeiten und welche Bedingungen und
Infrastrukturen unsere Arbeit erfordert.
Im Bereich Zeitgenössischer Tanz/ Performance tätig zu sein bedeutet heute viel mehr als Bühnenwerke zu schaffen, zu proben und auf Tournee zu gehen. Es umfasst auch künstlerisch-wissenschaftliche Forschung, Praktiken der Fürsorge und soziale Arbeit, politische Arbeit, kontinuierliches Lernen, Lehren, Mentoring, essayistisches Schreiben, Management, Organisations – und Produktionsarbeit. Die 100-prozentige Abschaffung von Strukturen – wie etwa das Projektbüro Diversity Arts Culture, das Kulturschaffende über Jahrzehnte aufgebaut haben – ist ein Akt der Zerstörung und der Missachtung, insbesondere gegenüber marginalisierten Gruppen.
Wir weisen darauf hin, dass es durchaus Beispiele dafür gibt, wie Kulturarbeit
nachhaltiger gestaltet werden kann. In Nachbarländern wie Frankreich und Belgien haben freischaffende Künstler*innen Zugang zum „status d’intermittence“, einem System, das in Zeiten der Arbeitslosigkeit oder bei Verletzungen Unterstützung bietet. In einem wirtschaftlich so starken Land wie Deutschland ist es unverhältnismäßig, dass freischaffende Künstler*innen und Ihre Co-Akteur*innen weit mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten, aber keine Aussicht auf eine Rente haben.
Künstlerische Expertise ist das Resultat einer kontinuierlichen finanziellen Investition in künstlerische Forschung und künstlerische Arbeit. Sie entsteht durch Zusammenarbeit und ist das Ergebnis der engagierten Arbeit vieler Menschen, von kompetenten und hochgradig ausgebildeten Teams, die Künstler*innen in langen Schaffensprozessen unterstützen.
Die Stadt Berlin und ihre Bewohner verdienen eine diverse, reiche, blühende
Kunstszene und Künstler*innen, die nicht in der Prekarität gefangen sind.
Angesichts der drohenden Kürzungen schlagen wir vor, einen kollektiven Prozess zur Entwicklung einer Gewerkschaft einzuleiten, um unsere Arbeit, unsere professionellen Bedürfnisse und unsere Rechte einzufordern und zu vertreten.
ÜBER DAS Freelance Dance Ensemble Berlin:
Ein loses Kollektiv von Künstler*innen und Akteur*innen des Feldes
Zeitgenössischer Tanz/ Performance hat diese Webseite und Initiative entwickelt, um ihre Kolleg*innen wertzuschätzen, um die Komplexität ihrer Arbeit hervorzuheben und um Widerstand gegen die drohende Haushalts-Katastrophe zu leisten, eine Katastrophe, die alle freischaffenden Künstler*innen und Akteur*innen derzeit massiv bedroht.
Die Initiator*innen sind:
Claire Vivianne Sobottke, Jared Gradinger, Silke Bake, Siegmar Zacharias, Sheena McGrandles, Martin Hansen, Jule Flierl &Laurie Young.
Links:
FREELANCE DANCE ENSEMBLE BERLIN – STATEMENT
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeQJ5TwXv3JL10pxkIjEob-1Ykcx0b6QuWN2Z_X-CNttzAauw/viewform
Kontakt: freelancedanceensembleberlin@gmail.com
We are shocked and disappointed by politicians’ current decision to cut Berlin’s cultural budget by 13%. This demonstrates the complete lack of understanding of Berlin’s unique, diverse and inclusive art scene and what it has to offer to the city. All the protests over the last few weeks – the two big demonstrations ZTB contributed in organizing – seemingly failed to make an impact on the politicians. The senator for culture is tacitly looking away, allowing the independent scene to be dismantled.
The uncertainty – the question as to whether or not promised funding will be paid in 2025 – is blocking our work. The situation is dramatic, as never before. Nevertheless, instead of falling into a sense of desperation, let’s continue to gather together, protest and most importantly: stand together in solidarity. We artists demand immediate support from all funded structures, as it is well known, nothing of what Berlin is today could exist without us.
ZTB Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. Board – Julia Barrette-Laperrière, Armin Hokmi, Martha Hincapié Charry, Günther Wilhelm, Jasmin İhraç
Get labelled: Parents in Theaters!
Seit 1. Juli erarbeitet die Ag Tanz und Elternschaft des ZTB in mehreren Labs und im Austausch mit weiteren Künstler*innen, Netzwerken und Initiativen und in Zusammenarbeit mit drei Berliner Spielstätten Kriterien und best-practice Modelle, die es tanz-/kunstinteressierten Eltern ermöglichen als Publikum zu partizipieren. Dabei werden u.a. auch Formate, die während der Pandemie seit 2020 entstanden sind, evaluiert. Die Ag entwickelt daraus einen Kids-Rider und ein Familienfreundlichkeits-Label. Die Ergebnisse des geförderten Artist Labs werden u.a. am 20./21. Oktober beim Treffen der Bundesweiten Artist Labs B.A.L.L. auf Kampnagel in Hamburg vorgestellt.
Die Bundesweiten Artist Labs sind eine Maßnahme des Fonds Darstellende Künste, finanziert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Mehr Info zur Ag Tanz und Elternschaft: https://tanz-und-elternschaft.de/
Die Steuerungsgruppe des Berliner Tanzvermittlungszentrums (Nora Amin, Elena Basteri, Janne Gregor, Gabriele Reuter) möchte Sie einladen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.
Im Rahmen der Konzeptionsphase des künftigen Berliner Tanzvermittlung Zentrums wollen wir Informationen, Meinungen, Erfahrungen und Wünsche sammeln, um gemeinsam das Konzept des Zentrums zu gestalten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit (circa 15 Minuten) nehmen, um uns Ihren Input zu geben und diese Einladung auch an potentielle Interessenten weitersenden könnten.
Die Umfrage wurde von der Soziologin Melisa Bel Adasme entworfen und vom begleitenden Team der Konzeptionsphase (Angela Alves, Elisa Ricci, Joy Christine Ritter, Sven Seeger and Teo Vlad) mitgestaltet.
Wir hoffen, alle Beiträge bis zum 3. März einsammeln zu können.
Dies ist nur ein erster Schritt auf dem Weg einer längeren partizipativen Zusammenarbeit. Los geht’s!
Aufruf zur Beteiligung an der Umfrage zur Entwicklung eines Tanz Archiv Berlin (DT/EN) !